Barrierefreie Websites

Deine Website verliert Kunden. Du erfährst nur nie davon.

Wer auf einer Seite nicht klarkommt, beschwert sich nicht. Er kauft woanders. Das lässt sich messen und beheben.

Worum es wirklich geht

Der typische Fall ist nicht der Rollstuhlfahrer.

Er ist 68, trägt eine Lesebrille und steht draußen in der Sonne. Den grauen Text auf dem Display erkennt er nicht, die Schaltfläche trifft er beim dritten Versuch. Dazu kommen alle, die gerade nur eine Hand frei haben, im Zug sitzen oder ein altes Gerät benutzen.

Zusammen sind das keine Randgruppe, sondern ein erheblicher Teil deiner Besucher. Und keiner davon ruft an, um sich zu beschweren.

Selbsttest

Gilt das Gesetz für dich?

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Drei Fragen geben dir eine erste Einordnung.

1. Kann man auf deiner Website etwas kaufen oder buchen?

Gemeint ist der Abschluss auf der Seite selbst: bestellen, Termin festmachen, bezahlen. Ansehen und danach anrufen zählt nicht.

2. Sind Privatkunden dabei?

Wer ausschließlich an Unternehmen verkauft und das auf der Seite klar erkennbar macht, fällt nicht darunter.

3. Habt ihr zehn Beschäftigte oder mehr, oder über zwei Millionen Euro Umsatz?

Wer darunter liegt, fällt unter die Ausnahme für Kleinstunternehmen.

Der Test ist ein Grobraster und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich klärt das eine Anwältin oder ein Anwalt.

Drei Gründe, unabhängig vom Gesetz

Barrierefrei heißt gut gebaut.

Du verlierst weniger

Jeder Abbruch im Bestellvorgang kostet Umsatz. Zu blasse Schrift, zu kleine Felder und unklare Fehlermeldungen sind die häufigsten Gründe, und alle drei sind reparierbar.

Du wirst besser gefunden

Suchmaschinen erschließen eine Seite über ihre Struktur: Überschriften, Beschriftungen, Bildtexte. Genau das, was auch Vorleseprogramme brauchen. Derselbe Bauplan zahlt auf beides ein.

Du bist vorbereitet

Wer heute sauber baut, muss beim nächsten Relaunch nicht nachrüsten. Und wenn eine Anfrage von der Marktüberwachung kommt, liegt die Dokumentation bereit.

So läuft es ab

Erst schauen, dann reden.

  1. Kostenloser ErstcheckIch prüfe deine Startseite und eine Unterseite auf Kontrast, Tastaturbedienung, Struktur und Formulare. Ergebnis auf zwei Seiten, verständlich, ohne Fachchinesisch.
  2. Gespräch über die PrioritätenWas davon kostet dich heute Kunden, was ist Pflicht, was kann warten. Du entscheidest, was gemacht wird.
  3. Umsetzung mit FestpreisMeist reichen gezielte Korrekturen an der bestehenden Seite. Eine komplett neue Website ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Schick mir deine Adresse, ich schau rein.

Ein Anruf oder eine Mail mit deiner Website-Adresse reicht. Den Erstcheck bekommst du innerhalb weniger Werktage, ohne Gegenleistung und ohne Vertrag.

Diese Seite ist nach den Kriterien gebaut, über die sie spricht: sichtbarer Tastaturfokus auf hellem und dunklem Grund, Kontraste über den geforderten Werten, Beschriftungen an allen Bedienelementen, Bedienflächen ab 44 Pixel. Prüf es nach, drück einfach die Tabulatortaste.